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Donnerstag, 19. Juli 2012

Est! Est!! Est!!!


In diversen Urlauben in der Toskana kennen gelernt,
 gehört der Est!Est!!Est!! allein schon durch
seine Geschichte zu den Lieblingsweinen.
Der aus Umbrien stammende Est!Est!!Est!!! aus der DOC-Zone der Ortschaft Montefiascone in der Nähe vom Bolsena See.

Der Name des originellen Est!Est!Est!!! geht auf eine lange und schöne Legende aus dem 12. Jahrhundert zurück. Der auf den ersten Blick ausgefallene Name heißt übersetzt: 
Es ist (hier)! Es ist (hier)! Es ist (hier)! 
Der Überlieferung nach ist bereits im Jahr 1111 ein deutscher Prälat mit Namen Johannes Fugger auf dem Weg nach Rom gewesen. Er hat einen seiner Diener vorausgesandt und beauftragt, bei allen Gasthöfen, bei denen ein guter Wein ausgeschenkt wird, ein „est“ an die Tür zu schreiben. Der Wein in Montefiascone schmeckte ihm sogar so gut, dass er gleich drei „est“ an die Tür des Gasthofes schrieb. 
Johannes Fugger, dessen Grabstein noch heute in
der Kirche San Flaviano in Montefiascone zu sehen ist, trank sich angeblich an dem guten Wein zu Tode. 
Einige Jahrhunderte lang wurde jedes Jahr ein Fass Wein auf dem Grab Fuggers vergossen.

Info und zu beziehen von
http://www.gourmondo.de/g/product/1000052001/Est-Est-Est-di-Montefiascone-DOC+Bigi.jsf

Dienstag, 17. Juli 2012

Sauerkirsch-Gelee mit Tonkabohne

Nachdem in diesem Jahr die Wetterauer Süsskirschen so unter dem Frost gelitten haben, hängt dagegen der Sauerkirschbaum in Mutters Garten voll. 
 Bei diesem Baum hat sich es so geregelt,
wer an die Kirschen kommt darf sich nehmen.
Also so sind die oberen Kirschen für die Stare
und die unteren für den Besitzer des Baumes.
So bekommt jeder etwas ab. 

Eigentlich eine gerechte Regelung, 
wenn da nicht der Eindruck entstehen würde, 
das die oberen Nutzer mit der Regelung nicht ganz einverstanden sind und eher den gesamten Baum beanspruchen.
Denn die oberen Nutzer haben (sich) etwas (ein)fallen lassen um dem unteren Nutzer die Lust auf`s Kirschen pflücken zu nehmen. 
Denn, ein Großteil der Kirschen hatte "weiße" Flecken.
Naja, einen kleinen Eimer voll hab ich doch bekommen.
Nach dem Entstielen, großzügigem Verlesen und WASCHEN der Kirschen hat es von einem 5 Liter Eimer Sauerkirschen im Entsafter 1,2 Liter Saft gegeben.


Davon wurden aus 900 ml Saft ein:

 Sauerkirschgelee mit Tonkabohne

Die Zutaten für Sauerkirschgelee mit Tonkabohne:

 
900 ml Sauerkirschsaft
1 Tonkabohne gerieben
1 Packung Gelierzucker 2 zu 1
5 - 6 Gläser mit Twist-Off Verschluss


In den erkalteten Saft die geriebene
 Tonkabohne geben und 1 Stunde ziehen lassen.


Dann den Saft mit dem Gelierzucker mischen, zum Kochen bringen und je nach Packunganleitung 
3 bis 4 min. sprudelnd kochen lassen.

In heiß ausgespülte Twist-Off Gläser füllen, verschliessen und für 3 min auf den Kopf stellen.


´´

Sauerkirsch auf Kirschbaum


Montag, 9. Juli 2012

Omelette mit Zucchiniblüten




Fritatta con fiori di zucchini




Jedes Jahr gehört für uns die Zucchiniblüte zu den leckersten
Gemüsesorten des Sommers. Durch die Einheirat in eine italienische Familie stehen die Blüten schon seit Jahren auf dem sommerlichen Speisezettel.
In Italien bekommt man sie in jedem Gemüseladen.
Hier findet man sie inzwischen auch immer öfter.
Es gibt viele Möglichkeiten der Zubereitung, kennengelernt
hatte ich sie von "Nonna" als Pfannkuchen ausgebacken. 

Dies ist die Variante als Omelett für den gelben Monat Juli. 




6 Bio-Eier M
eine männliche Zwillingsblüte, eigene Ernte
4-5 Zucchiniblüten (männliche)

6 El Milch
Pfeffer
Salz
1 El  ger. Parmesan
etwas Butter 



Die Eier mit der Milch verquirlen.
Mit Pfeffer und Salz würzen.
Die Zucchiniblüten mit einem weichen Pinsel säubern 
und der Länge nach halbieren.




Die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze gleichmässig zerlassen, die Ei-Milchmischung dazugeben
Die Zucchiniblüten auf der Eimischung verteilen mit dem 



Parmesan bestreuen und 3-4 Min leicht braun werden lassen.
Dann bei 150 ° im vorgeiztem Backofen  ca. 8 min stocken lassen.
In Würfel oder Dreiecke schneiden. Mit etwas Pfeffer und Salz aus der Mühle würzen.

Warm oder kalt servieren.


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